Angelabenteuer Rügen
Brandungsangeln an der Ostsee

Wind, Wellen und raues Wetter sind Eigenschaften, die beim Brandungsangeln nicht fehlen sollten. Das ist eine Angelmethode die immer mehr Anhänger findet und sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Wir haben alle uns bekannten Ostseeangelmethoden ausprobiert, doch diese ist und bleibt für uns die Interessanteste. Weitwürfe über 100 m sind bei der richtig angewandten Technik möglich. Und wenn dann noch die Fische an den Haken gehen, ist es für uns immer wieder ein einzigartiger Drill, die Fische aus dieser Entfernung zu landen.

Die Fischvielfalt ist vom Wetter und der Strömung abhängig. Hier kommt es auch noch auf das richtige Material an. Ideal sind Brandungsruten zwischen 3,90 m bis 4,50 m und große Stationärrollen mit einer Schnurfassung von mindestens 200 m mit 0,40 Sehne. Man muss für jedes Wetter ausgestattet sein. Es ist eine sehr materialaufwendige Angelmethode. Die Angelstellen sind vom Wetter abhängig und werden deshalb spontan ausgewählt. Unsere Hauptfänge sind Dorsch und Plattfisch, die man am häufigsten in den Abendstunden an den Haken lockt. Gelegentliche Beifänge sind im Herbst der Aal und im Frühjahr ungewöhnlich große Rotaugen.

Es kam auch schon mal vor, dass wir ohne Fisch nach Hause gingen, denn eine Fischgarantie gibt es beim Brandungsangeln nicht! Trotzdem führt uns immer wieder diese Angelsucht an die Strände - allein, um nur wieder am Meer zu sein und die einzigartige Natur zu genießen. Um sich diesen Spaß von Wind und schlechtem Wetter nicht verderben zu lassen, sollte man eine angemessene warme und witterungsfeste Kleidung tragen.
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